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Die Zwiebeln kommen in einen nur wenig größeren Topf mit guter Blumenerde. Knapp die Hälfte der Zwiebel sollte aus der Erde herausschauen. Wenn sich der Blütenschaft zu zeigen beginnt, stellt man den Topf hell und warm auf, beginnt mit dem zunächst mäßigen Gießen aber erst, wenn der Blütenschaft etwa handhoch gewachsen ist. Andernfalls besteht die Gefahr, daß das Blattwachstum zu früh gefördert wird und die Blütenentwicklung zurück bleibt. Meist vergehen vom Austriebs- bis zum Blütenbeginn etwa acht Wochen. Während der Blütezeit ist es günstig, die Pflanze etwas kühler zu stellen, weil der Flor dann länger hält. Abgeblühte Schäfte muß man an der Basis wegschneiden, damit es nicht zur Samenbildung kommt. Eine neue Blüte im kommenden Jahr ist nur zu erwarten, wenn die Pflanze nach der Blüte durch Gießen und regelmäßiges Düngen weitergepflegt wird.
Am besten ist die Amaryllis (Ritterstern) ab Mai während ihrer Reaktivierungszeit im Garten an einem sonnigen Standort aufgehoben. Auf die im Oktober beginnende und streng einzuhaltende Ruhezeit bereitet man die Pflanze durch Einstellen der Düngung im August und langsames Vermindern der Wassergaben vor, die ab September ganz aufhören. Nach weiteren vier Wochen sind die Blätter verwelkt bzw. eingezogen. Die Pflanze wird nun an einem nicht zu warmen, dunklen Platz im Keller beiseitegestellt. Erst Ende Dezember topft man in frische Erde um und treibt wie oben beschrieben neu an.
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